1. Kissing In 29 Days
  2. Hey Girl!
  3. All My Money
  4. I Don't Want To Hear
  5. Games
  6. Parasomnia**
  7. Fly To You
  8. Got Me Chasin'
  9. Way Too Late
  10. Hallelujah I Love Her So**
  11. Pretty Little Sweet Thing
  12. Standing In Line
  13. No Love
  14. Here She Comes**

  • featuring David 'Fathead' Newman

JW-JONES – guitar / vocals
GEOFF DAYE – piano / organ
NATHAN MORRIS – electric & upright bass
ARTIE MAKRIS – drums

The Wind-Chill Factor Horns:
BRIANJAMESASSELIN – tenor sax
FRANK SCANGA – baritone sax / harmonica
MICHAEL DALRYMPLE – baritone sax
BRADY LEAFLOOR – alto sax
PATRICK CAMIRÉ – lead trumpet
RICK RANGNO – second trumpet

Special guests:
MANNIE MAKRIS – acoustic guitar
DAVID 'FATHEAD' NEWMAN – tenor sax

Auf seinem vierten Album für CrossCut begibt sich JW-Jones auf eine Zeitreise zu den Tagen des Kansas City Swing und auf die Central Avenue in Los Angeles, wo Bluesshouter vor mächtigen Bands standen und die Grenze zwischen Jazz und Blues verschwimmen ließen. JW greift die Musik dieser Ära auf und haucht ihr neues junges Leben ein.

Der 25-jährige Kanadier spielte Schlagzeug, bis er 1995 ein B.B. King-Konzert besuchte und danach einen Crash-Kurs in Bluesgitarre absolvierte. Begierlich sog er die Musik der großen Meister auf. Er studierte die Stile der drei Kings (Albert, B.B. und Freddie) und lernte von T-Bone Walker und Robert Jr. Lockwood. Heute ist JW auf der Suche nach dem eigenen Sound, den er zusammen mit Saxophonist James Asselin entwickelt. Seit drei Jahren arbeiten die beiden jungen Kanadier zusammen und versuchen, die Atmosphäre jener vergangenen Zeiten neu aufleben zu lassen.

Die Entwicklung des JW ist auch an seiner Stimme erkennbar. In den letzten beiden Jahren hat sich JW mit den großen Bluessängern der 40er und 50er Jahre, wie Little Milton, Roy Brown, B.B. King oder Wynonie Harris, beschäftigt und gelernt, deren Phrasierungen zu verstehen. Und schließlich gibt es mit David 'Fathead' Newman einen Gast auf diesem Album, der als langjähriger Partner von Ray Charles die Geschichte afroamerikanischer Musik mit geschrieben hat.

Spätestens mit 'Kissing in 29 Days' hat sich JW freigeschwommen und mit seinem absolut zeitgemäßen Mix aus Tradition und Moderne seine eigene musikalische Sprache gefunden. Die Verquickung von R&B und Blues der frühen elektrischen Jahre mit den Sounds von heute, mit der Aggressivität des Rocks der Sechziger und dem Lebensgefühl seiner Generation lässt ihn aus der Masse seiner Altersgenossen, die über das Stadium der Imitation selten hinaus kommen, heraus ragen.

Reviews CCD 11089

This collection is garnered from the timeless fifties; the ego struttin’n’strollin’ musical
melting pot that is; The Blues, R’n’B, Jump’n’Jive & Blues Shoutin’.
The tracks are played with gusto verve, vim and vigour! The professionalism on
display here is second to none; the bands infectious tunes and dexterously changing
styles is backed up with a relentlessly lifting, razor sharp horn section that has the
legendary tenor sax player David 'Fathead' Newman lending a helping hand.

bluesart.at
June 2006
Brian Harman

For this release he adopts the big band blues sound of the late forties though to the sixties, with vintage B.B. a very welcome and very strong influence. (…) JW's guitar skills have never been in doubt, but note that his vocals on this set are very accomplished too. In short, this CD is well worth investigating.

Blues In The South
August 2006
Norman Darwen

Auf seiner mittlerweile vierten CD zeigt der Mittzwanziger aus Ottawa ein derart sattes und reifes Können, dass man gleich mehrere Hüte ziehen möchte. (…) Mit Sicherheit eine der Scheiben, die man auch aus einer größeren Sammlung immer wieder mal heraus zieht, um sie stets aufs Neue zu genießen.

global-mojo.com
Summer 2006
Mojo Mendiola

Mit ungelacktem Schwung bringen JW-Jones und seine Kumpels judendlich-frischen Swing in das sonst meist von 'alten Männern' konservierte Genre des Big City Rhythm'n'Blues. @ – erfreuliche Delikatesse: Delight

Schallplattenmann.de
05-2006
Bernhard Sauer

Big band R&B sound with the crack Wind Chill Factor Horns adding that extra bit of class. (…) 'Kissing In 29 Days' has set the bar pretty high, and marks the JW-Jones band as a force to be reckoned with.
Rating 8

Blues In Britain
Spring 2006
Gordon Baxter

Im Titelstück donnert die geballte Kraft der R&B-Horns hinter einem perlenden Boogie-Piano her, in „Games” treiben sie eine funky Orgel vorwärts, „Parasomnia” erinnert an Johnny Otis und bei „Way Too Late” sieht man sich in eine schummrige Bar versetzt und beobachtet eng tanzende Paare in der Mode von damals. Damit das Album kein zweiter Aufguss einstmals hipper Musik wird, versucht Jones seine eigene Handschrift mit einzubringen. Einerseits geschieht das durch immerhin elf Eigenkompositionen – die drei Covers stammen von Ray Charles, Little Milton und Jimmy McCracklin – andererseits durch seine Art, die Gitarre zu spielen. Die Agressivität des Sixties-Rock taucht darin ebenso sporadisch auf wie modernere Bluesvarianten. Als Ergebnis entstand eine zeitgemäße Mischung aus dem Rhythm'n'Blues und Blues der frühen elektrischen Jahre mit den Sounds von heute, für Jones ganz persönlich aber auch eine Art Neuanfang.

Blues News
Juli-September 2006, #46
Karl Leitner

Die CD liefert echte Partymusik und eine starke Gitarre von JW-Jones. Bereits die erste Nummer, gleichzeitig der Titel der CD, „Kissing in 29 Days”, reißt von den Sitzen, und so geht es nahezu ununterbrochen weiter.
Concerto

August-September 2006
Franz Richter