
Billy C. Farlow
Alabama Swamp Stomp
CD DigipacCCD 12013
EAN 4014924120139
2011
54:43
CCD 12012 BILLY C. FARLOW hat den Vierteljahrespreis des PDSK gewonnen.
- Snake Eyes
- Runnin' From The Fire
- Magnolia Darlin'
- Drive Me Like A Mule
- Good Rockin' Mama
- Tennessee Saturday Night
- My Name Is Trouble
- What Have I Done?
- Juke Joint Friday Night
- Alligator Crawl
- Yella Pocahontas
- Black Lazarus
- Jenny's Comin' Home
- Wild About You (Je Suis Fou De Vous)
BILLY C. FARLOW – lead vocals, harmonica
MERCY:
JEAN-PAUL AVELLANEDA – guitar, Dobro, backing voc
BRUNO QUINONERO – bass, backing voc
STEPHANE AVELLANEDA – drums, cajon, percussion, backing voc
Recorded at E.V.S. Studios, Oraison, France
Recorded, mixed, and produced by Jean-Paul Avellaneda
Mastered by Jean-Michel Bouillot at Nerves Wall of Sound
Excecutive producer: Jean-Paul Avellaneda for Tempo Ass.
Billy C. Farlow wuchs in Alabama, Indiana und Texas auf und ließ sich von weißen und schwarzen Musikern inspirieren. Als Jugendlicher lernte er, Gitarre und Harmonica zu spielen. Er gab sich allerdings nie damit zufrieden, die Klassiker einfach nachzuspielen. Mit seinem Gespür für Musik und seiner Liebe zur Lyrik besitzt er das Talent, originelle Songs zu schreiben, die auf einzigartige Weise Blues, Gospel und Rock'n'Roll miteinander verschmelzen.
Anfang der Sechzigerjahre zog Billy C.'s Familie nach Detroit. Schon bald hing er der Musikszene herum und jammte mit Bluesleuten wie Sippie Wallace, Big Joe Williams und John Lee Hooker. Im Herbst 1966 schließlich gründete Billy C. seine eigene Band, die nur wenig später den Support für ein Koncert der britischen Cream im Grande Ballroom lieferten. Im Jahr darauf schloss er sich der Band des Bluesschlagzeugers Sam Lay an. Er ersetzte Little Walter, der zu jener Zeit bis zu seinem plötzlichen Tod in der Band gespielt hatte. 1969 zog seine neue Band, Commander Cody & The Lost Planet Airmen, gen Kalifornien. Deren schräges Roots-Soundgebräu kam bei den bewußtseinserweiterten Hippies gut an. Die Band trat vor Jefferson Airplane, The Grateful Dead, The Doors, den Eagles und vielen anderen auf und wurde schließlich selbst erfolgreich und berühmt. Sie landeten einen Plattendeal und machten mehrere Alben für Paramount und Warner Brothers und hatten 1972 mit ihrem späteren Klassiker 'Hot Rod Lincoln' sogar einen Top-Ten Hit!
Billy C. schrieb die meisten der bekanntesten Songs wie 'Too Much Fun', 'Seeds and Stems' und die Hymne der Band, 'Lost in the Ozone'. 1976 löste sich die Band auf.
Mitte der Achtzigerjahre zog Billy C. Farlow zurück in den Süden und nahm in den folgenden zwölf Jahren fünf CDs für verschiedene Firmen auf. Es folgten ausgedehnte Tourneen durch die U.S.A. und Europa, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Billy C. ist aktiv wie eh und je, reist durch die Welt und verbreitet seine musikalischen Prinzipien, wo immer er sich gerade befindet – und hat 'ne Menge Spaß dabei! Egal, wohin ihn seine Reisen führen: der Rhythm'n'Blues seiner tiefen 'Southern Roots' bleiben stets unauslöschlich eingegraben in seiner Seele.
Auf “Alabama Swamp Stomp”, seinem Debüt für CrossCut, wird er von seinen Freunden in der Band Mercy, einem Blues- und Roots-Trio aus dem Süden Frankreichs, begleitet. Der musikalische Kopf der Band, J.P. Avellaneda, hat das Album produziert, einige der Songs mitgeschrieben und die Studio-Sessions aufgenommen, und natürlich alle Gitarren gespielt. Mit dem präzisen, beständigen Groove und Beat liefert diese perfekt eingespielte Combo den passenden, etwas schmierig-dreckigen Boden für Billy C.'s versumpften, schwülen R&B und Blues.
Well … it doesn’t take all night … just the length of this CD to join Billy C. Farlow and Mercy as they “get funky and shake it on down” (“Juke Joint Friday night”) exhorting you to “just make your body move like an alligator, then you testify like John the Revelator” as you do the “Alligator Crawl”, on the aptly titled “Alabama Swamp Stomp”.
With his gravelly vocals, steamy harp and the backing of Mercy who inspire Farlow to moan “Ohhh, that feels sooo gooood! Yeah! Shake it for all you’re worth, you river witches!” … Farlow delivers a set that conjures up steamy nights at a jook joint in the swamp … drinking Jack Daniels and ice-cold beer … eating “’tater salad & devilled eggs” … whilst pleading with your lady to “Hitch Me To Your Wagon And Drive Me Like A Mule” … this is just a typical “Tennessee Saturday Night”.
Blues In Britain
2011-08
Mick Rainsford
Beeindruckt mit perfektem Timing, ausdrucksstarker Stimme und züngelnden Harpattacken.
inMusic #74
2011-09
Bernd Lorcher

